Mein Hobby: Quietschies ausbauen

Mittwoch, 13.12.2006

 

Mein Hobby – Quietschie ausbauen

Ja klar hab ich auch ein Hobby. Ich baue leidenschaftlich gern Quietschies aus und das geht so:

Frauchen geht in ein Tierbedarfsfachgeschäft, tolles Wort, und kauft da ein Stofftier.
In dem Stofftier ist ein Quietschie drin. Zu Hause dann bekomm ich das Stofftier. Fürs Ausbauen des Quietschies lasse ich mir richtig lange Zeit, ich bin halt ein Genußhusky.
Also als aller erstes beschnupper ich das Stofftier. Dann ertaste ich mit meinen Zähnen, wo das Quietschie sitzt. Dafür lasse ich mir mindestens ein Tag Zeit. Nun genieße ich mindestens zwei weitere Tage das Quietschen, wenn ich das Stofftier hochwerfe, auffange, drauf rumbeiße, totschüttel und so weiter, kann aber auch länger als zwei Tage dauern. Ist diese Phase abgeschlossen, untersuche ich die Nähte des Stofftieres. Da ich sehr geduldig bin, finde ich dann meist doch recht rasch eine Schwachstelle einer der Nähte. Da friemel ich dann mit meiner Zunge und meinen Zähnchen so lange dran rum, bis die Naht etwas geöffnet ist. Weit auf muß die Naht ja nicht, die Watte die in dem Stofftier ist, passt auch durch ganz kleine Öffnungen. Nun puhle ich da in aller Ruhe die Watte heraus und meistens bekomm ich dabei auch das Quietschie zwischen die Zähne und puhle das auch gleich mit raus. Aber damit bin ich noch lange nicht fertig, denn das Quietschie aus dem Stofftier ist immer noch in einen dünnen Stoff eingewickelt. Diesen gilt es ebenfalls zu öffnen, aber ganz vorsichtig, ich will ja nix kaputt machen. Nun endlich ist das Quietschie nackig, es ist eine runde etwas dickliche Scheibe mit so nem Penöbel dran. Und nun endlich, wenn es so da nackig vor mir liegt, quietschie genüsslich da drauf rum.
Leute, es ist wirklich ein herrliches Hobby…

Apropos, Frauchen, kaufst Du mir bald mal wieder ein neues Stofftier mit Quietschie?

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