Hundeschlitten

Hundeschlitten gibt es in verschiedenen Ausführungen. Im Wesentlichen wird zwischen Renn- und Tourenschlitten unterschieden und dann nochmal für wieviel Hunde der Schlitten geeignet ist.
Kleinere leichtere Schlitten sind ab einem Hund fahrbar, große schwere Schlitten können ab acht Hunden bis zu zwölf oder mehr Hunden gefahren werden. Wichtig beim Hundeschlitten ist die Möglichkeit ihn vernünftig bremsen zu können, hierfür kann man entweder eine Krallenbremse, eine Bremsmatte oder beides installieren.

Für Schlitten gibt es folgende Anspannmethoden:

Paarweise: Hunde werden rechts und links an der sogenannten Zentralleine angespannt, dabei werden die Halsbänder und Zuggeschirre jeweils mit kürzeren Leinen mit der Zentralleine verbunden. Es laufen immer zwei Hunde parallel zu einander und es können auf diese Weise mehrer Paare hintereinander laufen. Diese Anspannung ist für gespurte Wege in allen Geländeformationen geeignet.

Fächer: Jeder Hund ist mit einer eigenen Zugleine mit dem Schlitten verbunden. Die Hunde laufen fächerförmig nebeneinander. In der Mitte laufende Hunde haben die Hauptzuglast, an der Seite laufende Hunde haben weniger Zuglast. Die Hunde entscheiden selbständig an welcher Position sie laufen und wechseln sich entsprechend ab. Diese Anspannung ist in erster Linie für offene Ebenen geeignet.
Tandem: Die Hunde werden hintereinander angespannt, bis maximal vier Hunde. Die Zugleinen sind etwas steifer oder gar flexible dünne Stangen, die rechts und links an den Hunden vorbei geführt werden. Die Hunde sind ähnlich wie Pferde in einer Art Schere eingespannt. Diese Anspannung ist vor allem dort geeignet, wo wenig Platz ist und nicht gespurt ist. Am häufigsten wird die Anspannung mit einem Pulka verwendet.

 

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